Regionalbahn Singen – Schaffhausen wird Mitte 2022 neu vergeben

Spätestens am 30. Juni 2022 will das Land Baden-Württemberg entscheiden, wer ab dem Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres den regionalen Bahnverkehr zwischen Singen und Schaffhausen betreibt. Dies erfuhren die beiden Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz (SPD) und Dorothea Wehinger (Grüne) vom baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann. Derzeit laufe die Ausschreibung des Bahnverkehrs. Bis zum 6. April können sich Bahnunternehmen um den Betrieb des Netzes 19, wie die Strecke in der Sprache der Verkehrsplaner heißt, bewerben. „Die Fahrgäste benötigen ein verlässliches Zugangebot. Es muss auch unsere Schweizer Nachbarn und Partner zufriedenstellen, damit sie sich weiterhin an der Finanzierung beteiligen“, erklärte Storz nach dem Gespräch mit dem Minister.

Nur Handeln macht die Bodensee-Schifffahrt klimaneutral

„Wenn der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann von klimaneutraler Schifffahrt spricht, handelt es sich nicht um eine Vision, sondern um eine Fata Morgana.“, sagte der Landtagsabgeordnete Hans-Peter Storz zu Interview-Äußerungen des Ministers. Wer will, dass bis 2035 Schiffe und Boote mit Elektromotoren oder anderer emissionsfreier Technik angetrieben werde, müsse heute handeln. Doch der Minister habe keinen Fahrplan für dieses Ziel. Dies habe die jüngste Diskussion im Verkehrsausschuss des Landtags auf der Grundlage eines Antrags der SPD gezeigt, berichtet Storz.

Bahn musste eine halbe Million Strafe zahlen
Hochrheinbahn: andere Züge sind störungsanfälliger.


Regionalverkehr auf der Hochrheinbahn ist unpünktlich

Fahrgäste auf der Hochrheinbahn sind seit einiger Zeit Kummer gewöhnt. Verspätungen, überfüllte oder gar ausgefallene Züge machen Bahnfahren mitunter zum Abenteuer, klagen Fahrgäste. Die SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Storz (Singen) und Jonas Hoffmann (Lörrach) griffen den Unmut auf und haben die Landesregierung gefragt, wo die Ursachen liegen und was sie ändern will.

Land muss seine Mobilitätsgarantie auch bezahlen

Die Landesregierung steht bei zwei ihrer neuen Versprechungen selbst auf der Bremse, kritisiert der verkehrspolitische Sprecher der SPD im Landtag Hans-Peter Storz. So wolle die Regierung die Zahl der Fahrgäste im Öffentichen Verkehr bis 2030 verdoppeln, bestelle dafür aber nicht die erforderlichen Züge. Die Kosten einer Mobilitätsgarantie, wonach alle Gemeinden des Landes im Stundentakt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein sollen, will nicht das Land, sondern sollen die Städte und Kreise bezahlen. Dagegen fand ein Antrag der SPD, ein landesweites Sozialticket einzuführen keine Mehrheit. Deswegen lehnt diei SPD den Verkehrshaushalt ab. 

 

Neue Fahrplanlücken auf der Bodensee-Gürtelbahn

SPD-Abgeordnete fordern Nachbesserungen / Hans-Peter Storz stellt Antrag auf Debatte im Verkehrsausschuss des Landtages

Auf der Bodensee-Gürtelbahn drohen mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember in der morgendlichen Hauptverkehrszeit gravierende  Fahrplanlücken. Der SPD-Landtagsgeordnete Hans-Peter Storz (Singen) fordert gemeinsam mit den beiden SPD-Bundestagsabgeordneten Lina Seitzl (Konstanz) und Rita Schwarzelühr-Sutter (Waldshut) Nachbesserungen vom Land, das politisch und finanziell für den Personen-Nahverkehr verantwortlich ist. Hans-Peter Storz hat jetzt den Antrag gestellt, dass sich der Verkehrsaus-schuss des Landtags mit der Situation auf der Bodensee-Gürtelbahn befassen soll. Die Landesregierung hat jetzt eine Stellungnahme zu dem Antrag veröffentlicht.

Newsletter

Unser Newsletter Links.KN Online berichtet über Themen und Termine der SPD im Kreis Konstanz. Er erscheint ca zwei bis drei Mal monatlich. Hier anmelden und informiert bleiben.

Unterstützen

 

SPD im Bundestag