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Landesregierung stärkt die wirtschaftsnahe Forschung

Veröffentlicht in Landespolitik

In der Rangliste der forschungsintensivsten Regionen belegt Baden-Württemberg regelmäßig einen Spitzenplatz in der Welt und führt in Europa. 5,1 Prozent des Brutto-Inlandprodukts unseres Bundeslands werden in Forschung und Entwicklung investiert und damit indirekt in die Sicherung qualifizierter Arbeitsplätze. Wie die Landesregierung die wirtschaftsnahe Forschung stärkt, erläuterte der Landtagsabgeordnete Hans-Peter Storz im Rahmen einer aktuellen Landtagsdebatte.

Die Einrichtungen der wirtschaftsnahen Forschung, also vor allem den Instituten der Innovationsallianz, der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) kommt dabei eine besondere Scharnier-Funktion zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu. Sie sollen die Umsetzung von Forschungsergebnissen in den Betrieben bei der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen beschleunigen. Dabei sind kleine und mittlere Unternehmen ohne eigene Forschungsabteilung eine wesentliche Zielgruppe. Sie profitieren von der Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Innovationsallianz.

Das Tätigkeitsspektrum der wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen ist vielfältig: Es reicht von Produktionstechnologien über Biotechnologie, Raumfahrt, Informations- und Telekommunikationstechnologien. bis hin zu Leichtbau, Elektromobilität, Photonik und neuen Materialien. Diese Einrichtungen sind also auf Feldern tätig, auf denen sich entscheidet, wohin sich die Technik entwickelt. Damit unterstützen wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen besonders die künftige Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe.

In der schwarz-gelben Regierungszeit wurden insbesondere die Einrichtungen der Innovationsallianz jahrelang sträflich vernachlässigt. Ohne Zuwendungen aus Sondertöpfen oder Konjunkturprogrammen wären Investitionen in neue Anlagen und somit eine technologische Weiterentwicklung der Institute gar nicht möglich gewesen.

Wer Forschung und Entwicklung fördern will, muss aber langfristige und verlässliche Grundlagen schaffen. Die Landesregierung hat die institutionelle Förderung erhöht: Die Betriebskostenzuschüsse des Landes stiegen im Vergleich zu 2010 um fast 25 Prozent. Die Landesregierung hat Planungssicherheit geschafft: Im Finanzplan sind eine jährliche Steigerung der Zuschüsse von drei Prozent vorgesehen. Im Gegensatz zur schwarz-gelben Praxis sind diese Mittel auch durchfinanziert. Seit 2014 erhalten die Institute keinen Defizitausgleich mehr, sondern einen Festzuschuss, mit dem sie planen können. Die Landesregierung hat auch die KMU-Prämie auf eine Million Euro verdoppelt. Damit steigen die Anreize zur Kooperation mit den kleinen Unternehmen.

 

Homepage Hans-Peter Storz, SPD-Abgeordneter für Singen, Hegau, Stockach

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